Respektiere deinen Schmerz als Schutzfunktion deines Körpers. Schmerz ist ein Aktionssignal, also gehe in Aktion.

Training

Wie du mit Schmerzen umgehen solltest

Schmerzen verstehen
Der Schmerz-Teufelskreis

… beginnt, sobald du Ängste entwickelst dich zu bewegen, da Schmerzen entstehen könnten. Dies führt zu einer eingeschränkten Bewegung im Alltag und Training, worunter langfristig auch die Funktionalität leidet, sowohl strukturell als auch neuronal. Erinnere dich an das SAID (Specific Adaptation to Imposed Demands) Prinzip; dein Körper passt sich an alles an, auch an Immobilität oder deine Sitzhaltung am Schreibtisch.

Schmerz-Fakten:

  • Schmerzen sind eine natürliche Reaktionsantwort (Output) deines Gehirns auf eintreffende Signale (Input). Sie sind das effektivste Mittel deines Körpers dich vor (weiteren) Schäden zu Schützen. Es herrscht Gefahr, daher wirst du gewarnt!
  • Eine aktive Auseinandersetzung mit deinen Schmerzen und ein besseres Verständnis der Schmerzbiologie führen nachweislich zu einem verbesserten Schmerzmanagement.
  • Dein Schmerzlevel spiegelt nicht deinen Gewebszustand wieder -> Schmerz ≠ Verletzung
  • Stress kann chronische Schmerzen verschlimmern, aufgrund der erhöhten chemischen Sensibilität der Sensorik.

Strategien, um aus dem Teufelskreis auszubrechen:

  • Respektiere deinen Schmerz als Schutzfunktion deines Körpers.
  • Schmerz ist ein Aktionssignal, also gehe in Aktion. Bewege dich mehrmals täglich aktiv im vollen Bewegungsausmaß des schmerzfreien Bereichs (z.b. 3 x 3 min). Bewegung ist essentiell für die Gesundheit und den Erhalt der Funktionalität deines Bewegungsapparats.
  • Evaluiere deinen Ausgangswert (so weit kann ich gehen ohne mein Problem schlimmer zu machen) und von dort entwickelst du eine Pacing Strategie, mit deren Hilfe du mit kleinen Schritten die Toleranz nach oben verschiebst.
  • Ablenkung durch zum Beispiel Alltagshandlungen (Schuh binden bei Rückenproblematik) oder durch spielerische Elemente reduzieren das Schmerzempfinden.
  • Wenn du Ängste verspürst, lass dich nicht abschrecken. Überwinde sie langsam und beweg dich trotzdem.
  • Reduziere dein allgemeines Stresslevel (Schlaf, Ernährung, Lifestyle, …)

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