Training

Warum das Warm-Up wichtig ist

Prepare to perform?

Immer wieder streiten sich die Gemüter, ob und wie lange man sich vor einer Trainingseinheit aufwärmen sollte. Während die einen im Extremfall komplett auf ein Warm-Up verzichten, investieren andere zwischen 5 – 20 Minuten in ihr Aufwärmprogramm.

Grundsätzlich gilt fürs Aufwärmen, dass man möglichst viele Muskelgruppen involviert und die Belastungsintensität langsam gesteigert werden sollte. Aus wissenschaftlicher Sicht belegt ein Großteil der empirischen Studien jedoch, dass ein Warm-up KEINE verletzungsprophylaktischen Effekte vorweist.

Dennoch sollte aus unserer Sicht nicht auf ein Warm-up vor allem vor schnellkräftigen, hochintensiven oder reaktiven Bewegungen verzichtet werden.

Vorteile eines effektiven Warmups.

  • Der Anstieg der Muskeltemperatur aufgrund der Energiebereitstellung, die Reibungen der gleitenden Filamente plus die Weitung der Blutgefäße verbessert den Bewegungsumfang der Gelenke durch eine Verringerung der Gewebeviskosität.
  • Höhere Gewebetemperaturen ermöglichen es dem warmen Muskel mit mehr Muskelfasern und in höhere Rate zu kontrahieren als in kaltem Zustand. Die Nervenimpulse laufen schneller, wenn die Körpertemperatur hoch ist, wodurch die Reaktionszeit verkürzt wird und u.a. Athleten weniger Gefahr laufen, das Gleichgewicht zu verlieren.
  • Weil Hämoglobin bei höherer Temperatur mehr Sauerstoff abgibt, findet ein reger Sauerstoff Kohlendioxid Austausch statt und somit steht den warmen Muskeln durch die erhöhte Effizient des Sauerstofftransports mehr aerobes Adenosintriphosphat zur Verfügung.
  • Das venöse Kohlendioxid, das sich in der Aufwärmphase aufbaut, regt eine schnelle, tiefere Atmung an und verbessert den inneren Gasaustausch.
  • Wärmeres Muskelgewebe ist geschmeidiger, deshalb nimmt es in der exzentrischen Phase der Muskelaktivität, die am häufigsten Mikrotraumata im Muskel und somit Muskelkater verursacht, weniger Schaden.
  • Die Muskelkoordination eingeübter Bewegungen nimmt zu. Das Warm-up kann auch eine gute Zeit sein, um wichtige motorische Fertigkeiten zu schulen, die in separaten Einheiten trainiert werden.
  • Die kardiovaskuläre Power und die Arbeitsleistung nehmen zu.

Fazit: Das Warm-up verbessert die Konzentration und Aufmerksamkeit, während es gleichzeitig Stress, Nervosität und Anspannung abbauen hilft. Die Forschung zeigt, dass ein Warm-up die Angst vor Verletzung verringert und somit eine freiere, weniger eingeschränkte Leistung begünstigt.

Unser 10min. Aufwärmprogramm bereitet euch bestens auf die nächste Trainingseinheit vor:

#staylightningfast

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